Vorteile Branding
Helene Kiefer - deine Webnomadin

Helene Kiefer - deine Webnomadin

Welche Vorteile Branding hat

Welche Vorteile Branding hat? Wir alle wollen eine Marke kreieren, die etwas leistet und einen Unterschied auf dem Markt macht! Eine richtige Branding-Strategie gibt dir genau dies!

Wir möchten, dass sich Investitionen auszahlen, dass wir uns von den Mitbewerbern abheben und die ungeteilte Aufmerksamkeit der Interessenten gewinnen. Bevor du jedoch über das Marketing nachdenkst und dich auf das nackte Erzielen von Ergebnissen konzentrierst, musst du einen Schritt zurückgehen und mit der richtigen Branding Strategie beginnen.

Die besten Brands haben ihren Markenaufbau so gut gemeistert, dass du auch ohne ihr Logo und unabhängig davon, auf welchem Kanal du sie findest, genau weißt, mit welchem Unternehmen du es zu tun hast. Vielleicht ist es die Art, wie sie sprechen, die Inhalte, die sie erstellen, die Sprache, die sie verwenden. Je nachdem auch die Emotionen, die sie hervorrufen oder die Philosophie, die sie vertreten. Was auch immer »es« ist, man erkennt es sofort und es ist unbestreitbar.

In einer Zeit, in der die Käufer Authentizität und Werte verlangen, mit denen sie sich identifizieren können, ist es für Marken wichtiger denn je, kristallklar zu sagen, wofür sie stehen. Marken, die sich nicht klar dazu bekennen, wer sie sind und was sie auszeichnet, werden schnell in Vergessenheit geraten. Eine eindeutige Branding-Strategie wird deinem Business helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine stärkere Bindung zur Zielgruppe aufzubauen.

Welche Vorteile Branding hat

Wenn wir die Menschen fragen, wie sie ein Branding von einer Marke erleben, ist die Antwort eher ein Gefühl, das ihnen in den Sinn kommt, als etwas Bestimmtes – wie beispielsweise ein Logo oder eine Farbpalette. Das liegt aber daran, dass eine Marke eine Kombination aus Ruf und Wahrnehmung ist. Um es mit bekannten Worten zu sagen:

»Deine Marke ist das, was andere Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.«

Jeff Bezos (Gründer von Amazon)

Ein starker Markenaufbau sorgt für eine persönliche, nicht greifbare Verbindung zur Zielgruppe, die über das eigentliche Produktangebot hinausgeht.

Seife zum Beispiel.

Lass uns über Seife sprechen.

Wenn man sie ansieht, benutzt und kauft, gibt es fast keine herausragende Eigenschaft dieses unscheinbaren Badezimmerartikels. Was ist es also, das uns dazu bringt, eine bestimme Seife den anderen vorzuziehen?

Als Dove sein Beautybar entwickelt hat, war eines klar: »Es ist keine Seife«. 

Das Beispiel von der Marke Dove

Anstatt zu versuchen, auf herkömmliche Weise zu konkurrieren – mit einer anderen Verpackung oder vielleicht einem modernisierten Logo – nutzte Dove die Eigenschaften eines typischen Seifenstücks gegen ihr eigenes Produkt. Ihr Leitsatz bei dem Produkt war: «Wenn du ein normales Seifenstück verwendest, hör auf. Seife trocknet die Haut aus!». Mit dieser Aussage haben sie sich schnell von der Konkurrenz unterschieden.

Dove’s Beauty Bar wurde als »Tor zu schöner Haut« beschrieben, als »bestgehütetes Geheimnis«, das die ganze Familie genießen kann, als ein Verwöhnprogramm oder auch »mehrere kleine Pflegemomente über den Tag verteilt«.

Im Gegensatz zu all den anderen kleinen quadratischen Schachteln im Regal, die behaupten, die »Originalseife« zu sein, hat sich das »Beauty Cream Bar« von Dove einen ganz eigenen Platz erobert. Anstatt zu versuchen, mit anderen zu konkurrieren, haben sie sich von den Mitbewerbern klar abgehoben.

Dieses Beispiel zeigt klar: Die besten Marken lassen uns etwas fühlen. Wir fühlen uns mit ihnen verbunden, weil sie unsere Werte widerspiegeln, weil sie für etwas stehen, an das wir glauben.

Markenaufbau mit einem richtigen Branding

Die einzigartige Markenpositionierung von Dove’s Beauty Bar wäre ohne eine übergreifende Branding-Strategie nicht möglich gewesen.

Die Branding-Strategie fasst zusammen, warum dein Business existiert und nicht nur Geld verdient. Sie legt fest, was deine Marke zu dem macht, was sie ist, was sie von der Konkurrenz abhebt und wie du willst, dass deine Zielgruppe die Marke wahrnimmt.

Denn wenn du nicht klar sagen kannst, was deine Marke ausmacht, wie soll es dann ein anderer tun?

Deine Markenstrategie sollte niemanden mit der Frage »Na und?« zurücklassen.

Deine Zielgruppe soll denken: «Natürlich!»

Sie sollte die Probleme, die du lösen kannst, auf den Punkt bringen. Wenn dein Angebot dann, mit einer Branding-Strategie, in den Regalen und in den sozialen Medien landet, ist der größte Teil der Arbeit bereits getan. Du weißt, wie du die Herzen deiner Zielgruppe eroberst. So hast du auch ohne zu schreien, wie toll deine Marke ist, etwas Wertvolleres kreiert. Du hast einer bestimmten Gruppe von Menschen gezeigt, dass du sie verstehst. Und du hast ihnen genau gesagt, was du für sie tun kannst.

Letztendlich spielt es keine Rolle, ob sich deine Marke auf 100 Jahren Erfahrung beruhen kann oder eine bahnbrechende Technologie nutzen oder ein geschütztes Verfahren anwendet. Hätte Dove die SoftSoap™ mit dem Slogan »Soap, but softer« auf den Markt gebracht, wäre es nur ein weitere Seife gewesen, der versucht, die Dinge ein bisschen besser zu machen.

Was ist also eine Branding-Strategie?

Nun, sie ist das, was deine Existenz rechtfertigt, deine Positionierung bestimmt und eine einzigartige, bedeutungsvolle Verbindung zu deinem Kunden schafft.

Die ersten Schritte für einen wirkungsvollen Markenaufbau

Wenn es darum geht, deine Branding-Strategie festzulegen, ist ein Blick auf die Wettbewerbslandschaft ein guter Anfang. Eine Konkurrenzanalyse hilft dir, den Grundstein für eine Marke zu legen, die nicht einfach das Gleiche sagt und tut wie alle anderen. Es ist zwar wichtig zu wissen, was ähnliche Unternehmen gut machen, aber noch wichtiger ist es, aus ihren Fehlern zu lernen und zu verstehen, wie sich deine Marke unterscheiden kann und wo genau du anders bist.

In Interviews liest man oft von erfolgreichen Markengründern, die sagen: »Es gibt eine Menge Unternehmen, die X machen, aber wir konnten keines finden, das Y macht. Deshalb haben wir Z gegründet.«

Aber denk daran: Je mehr Eigenschaften du deiner Marke gibst, desto verwässerter wird sie. Und je mehr Leute du versuchst, zufrieden zu stellen, desto weniger Resonanz wirst du bekommen.

Wenn es darum geht, was dich ausmacht, ist der Kontext entscheidend.

Der einzigartige, echte Kontext, der hinter deinen Werten steht, macht dich für deine Kunden relevant und bedeutsam. Wenn du diese Werte definiert hast, bestimmt deine Markenstrategie die Art und Weise, wie du mit deinen Kunden kommunizierst – vom Tonfall über die Bilder, die du auswählst, bis hin zu den Kanälen, die du nutzt.

Klingt das alles interessant für dich und möchtest du mehr wissen? Dann melde dich gerne für deinen kostenlosen Discovery Call.

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