unprofessionelles Branding
Helene Kiefer - deine Webnomadin

Helene Kiefer - deine Webnomadin

5 Anzeichen für ein unprofessionelles Branding

Du fragst dich, ob deine Marke professionell genug aussieht? Oder überlegst du dir sogar, ob dein Business ein komplett unprofessionelles Branding bekommen hat?

Vielleicht hast du deine Markenidentität selbst entworfen, als du dein Unternehmen gegründet hast. Oder du hast ein vorgefertigtes Design gekauft und fragst dich jetzt, ob es überhaupt passt. Oder du hast mit einem Designer zusammengearbeitet, warst dir aber nicht sicher, ob er den Kern deiner Marke in seinem Design erfasst hat. Was auch immer es ist, in diesem Beitrag werden wir über 5 Dinge sprechen, die beeinflussen, wie Menschen deine Marke wahrnehmen und was du dabei grundlegend falsch machen kannst.

Wenn du den Brandaufbau richtig machst, kannst du deine Zielgruppe magisch anziehen, indem du eine klare Verbindung zu ihr aufbaust. Auch bleibst du damit in den Köpfen für genau das, was du anbietest. Kunden werden sich gerne an dich erinnern.

5 Dinge, die für ein unprofessionelles Branding stehen

1. Keine Markenkonsistenz

Optimierst und änderst du ständig Farben, Schriftarten und Grafiken? Vermutlich hast du bereits unzählige Stunden auf Pinterest oder Instagram verbracht, um Inspiration zu finden und bereits einige tolle Designs gefunden und gekauft! Doch, woher weisst du, welches am besten zu deinem Business passt? Folgst du deinem eigenen, persönlichen Stil? Oder wählst du Farben, die dein Publikum lieben wird? Wenn letzteres der Fall ist, woher weisst du dann, welche Farben deine Zielgruppe lieben wird? Unprofessionelles Branding ist hier vorprogrammiert.

Das Problem mit der Konsistenz liegt immer an einer Sache: keine klare Strategie. Dein visuelles Erscheinungsbild ist nur ein Spiegelbild davon.

Um eine starke Marke zu schaffen, musst du zuerst deine Hausaufgaben machen:

  • Werde dir über deine Markenwerte, Mission und Vision klar
  • Kreiere deine Markengeschichte
  • Entdecke deine Markenpersönlichkeit und -ausstrahlung
  • Finde deinen idealen Kunden
unprofessionelles Branding

Wenn du das getan hast, kannst du eine Markenidentität (das Erscheinungsbild) schaffen, die diese Punkte von deinem Unternehmen widerspiegelt.

Durch das richtige visuelle Auftreten kann:

  • Deine Markenbotschaft im Bruchteil einer Sekunde unbewusst an deine idealen Kunden weitergeben werden, um den BESTEN ersten Eindruck zu hinterlassen.
  • Dir helfen, den Sympathie- und Vertrauensfaktor aufzubauen, den du benötigst, um etwas zu verkaufen,
  • den Aufbau einer Beziehung zu deinem Zielkunden super einfach und natürlich zu machen.

2. Keine Markenklarheit

Hast du das Gefühl, dass du dich im Kreis drehst und nicht weißt, wie du deine Marke perfekt präsentieren kannst? Du fragst dich, wie du deine ideale Zielgruppe ansprechen kannst? Wer deine Zielgruppe ist, abgesehen von ihrem Geschlecht und ihrer Altersgruppe?

Dies wird sich vor allem in deinem Marketing zeigen. Du wirst Schwierigkeiten haben, mit deinen idealen Kunden in Kontakt zu kommen oder sie überhaupt erst einmal für dein Business zu gewinnen.

Ohne diese Klarheit kannst du keine starke Marke oder sogar Markenidentität (das Visuelle) schaffen. Selbst das schönste Design wird das nicht ändern und dein unprofessionelles Branding ist komplett.

3. Keine Brand-Strategen an deiner Seite

Hast du die ersten beiden Punkte bejaht? Das bedeutet, dass du wahrscheinlich keine Gelegenheit hattest, mit einem professionellen Brand-Strategen zu arbeiten, der weiss, wie wichtig eine Strategie ist. Nicht nur grosse Unternehmen brauchen die, sondern auch klein- und mittelständige Unternehmen.

Leider ist Design eine Massenware. Das bedeutet, dass es billig und einfach ist, schöne Designs zu kaufen. Das Problem dabei ist, dass diese Logos und Websites in erster Linie erstellt wurden, um schön auszusehen, nicht um mit DEINEM Business zu arbeiten. Sie enthalten meist ein sehr unprofessionelles Branding.

Sie wurden NICHT erstellt, um deine einzigartige Markenpersönlichkeit und deine Werte widerzuspiegeln. Sie wurden NICHT so gestaltet, dass sie berücksichtigen, wer dein idealer Kunde ist und worauf er reagiert.

Obwohl sie schön sind, bringen sie dich in eine Lage, in der du mit den ersten beiden Punkten dieses Blogbeitrags zu kämpfen hast und wieder an dieser Stelle landest – dem Problem des unprofessionellen Branding und Designs. Also musst du noch mehr Geld in die Hand nehmen, um es (wieder einmal) zu beheben.

Der Prozess der Markenbildung sollte wie folgt ablaufen:

  • Ein gründlicher Positionierung-Prozess,
  • Diagnose der Herausforderungen, die behoben werden müssen,
  • Entwicklung visueller Lösungen, um die Strategie deiner Marke darzustellen,
  • Ein konsistentes Design für alle Berührungspunkte mit der Marke zu schaffen,

Brand-Designer, die wissen, dass die Strategie entscheidend ist, werden nicht mit der Gestaltung beginnen, bevor sie diesen Prozess mit dir durchlaufen haben. Du wirst auch nicht gebeten, deine Markenfarben auszuwählen und dein Moodboard zu erstellen.

Hinter Farben steckt eine ganze Wissenschaft und du solltest die perfekten Farbtöne wählen, um die richtige Botschaft an das Unterbewusstsein deiner Kunden zu senden.

Wenn du keine Gelegenheit hattest, diesen Prozess zu durchlaufen, solltest du das in Erwägung ziehen, bevor du noch mehr Geld für das Design ausgibst. Am besten holst du dir einen Überblick über deine Marke und wie du sie aufbauen kannst.

4. Fehlende Übereinstimmung zwischen Markencharakter und Erscheinungsbild

Hast du schon einmal ein Verkaufsgespräch mit jemandem geführt und dir gedacht: »Diese Person ist ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe?« Oder kämpfst du damit, die falsche Art von Publikum anzuziehen? Menschen, die weder bereit noch willens sind, eines deiner Produkte zu kaufen?

Unsere Kunden kommen oft mit dieser Aussage zu uns:

»Meine Website und mein Branding repräsentieren mich überhaupt nicht. Es ist nicht das, was ich eigentlich ausdrücken will!«

Wenn das passiert, ist das ein grosses Problem, denn ein unprofessionelles Branding wirkt sich negativ auf deinen Erfolg aus. Diese Unternehmen verlieren Kunden, Vertrauen und Sympathiefaktor. Sie verlieren Verkäufe. Das ist eine sehr gefährliche Situation für das Überleben vom Business!

5. Nicht eingelöste Markenversprechen – unprofessionelles Branding

Was passiert, wenn die Wahrnehmung deiner Marke nicht übereinstimmt mit dem Markenkern? Deine Zielgruppe ist dann schlichtweg verwirrt und enttäuscht.

Beispiele

  • Wenn deine Marke Produkte verspricht und sagt, dass sie sich für die Umwelt einsetzt, dann aber Entscheidungen trifft, die diesem Standard nicht entsprechen, sind die Menschen enttäuscht.
  • Wenn deine Marke Premium und Luxus verspricht, aber die Benutzererfahrung schlecht ist, sind die Menschen enttäuscht.
  • Wenn deine Marke hochwertige Produkte verspricht, aber die Preise niedrig sind, sind die Menschen verwirrt (und enttäuscht).
  • Wenn deine Produkte wunderschön sind und du über deine erstklassigen Dienstleistungen sprichst, aber deine Website ein schlechtes Nutzererlebnis bietet, sind die Menschen enttäuscht.

„Deine Marke ist so viel mehr als ein professionelles Design oder auch nur ein Logo.“

Helene über unprofessionelles Branding

Beginne immer mit einem starken Fundament. Wenn du deine Hausaufgaben machst und deine Zeit, Energie und Geld in ein tolles Erlebnis für deine Zielgruppe investierst, wirst du deiner großartigen Arbeit endlich gerecht werden können. Du wirst eine Marke schaffen, die einprägsam und professionell ist und die Menschen dazu bringt, sich in diese zu verlieben. Du findest hier auch weitere hilfreiche Tipps, für ein starkes Branding.

Lass es mich in den Kommentaren wissen: Denkst du, du hast ein unprofessionelles Branding? Dann melde dich bitte bei mir. Ich schaue mir gerne ganz unverbindlich deinen Auftritt an.

Welcher Punkt hat dich am meisten beeindruckt?

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